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Tyresta-Nationalpark: Urwald, Wanderwege und Busanreise ab Stockholm

Von Martin HöllingerVeröffentlicht am 24. Oktober 2026

Knorrige Kiefer auf flechtenbewachsenem Granitfels über einem dunklen Waldsee, rechts ein Wanderer auf einem schmalen Pfad

Zwanzig Kilometer Luftlinie vom Stockholmer Zentrum steht der größte Urwald Schwedens südlich des Flusses Dalälven. Auf rund 1.300 Hektar sind die Bäume zwischen 120 und 350 Jahre alt, seit mehr als hundert Jahren ist hier kaum Forstwirtschaft betrieben worden, und der Linienbus hält am Waldrand. Tyresta liegt auf dem Festland, nicht im Schärengarten. Die Felsen erzählen trotzdem dieselbe Geschichte wie die Inseln draußen.

Ein Felsenland, das einmal Schärengarten war

Vor 11.000 Jahren lag das gesamte Gebiet unter Wasser. Als sich das Land nach der Eiszeit hob, tauchten vor rund 10.000 Jahren die ersten Inseln auf, und mit ihnen kamen Jäger, die hier Robben und Fische fingen. An einem Wohnplatz bei Ungfars kärr fanden Archäologen verbrannte Knochen von Ringelrobbe und Kegelrobbe. Die glatten Felsplatten, über die heute die Wege führen, haben Inlandeis und Wellen geschliffen, als der Schärengarten noch bis hierher reichte. Wie derselbe Vorgang die heutigen Inseln geformt hat, steht im Beitrag über die Entstehung der Schären.

Geblieben ist eine Spaltentallandschaft, schwedisch sprickdalslandskap: flache Felsplateaus mit lichtem Kiefernwald, dazwischen lange, schmale Senken mit Fichten, Mooren und Seen. Neun Seen liegen im Nationalpark, zusammen rund 85 Hektar Wasser. Große Höhenunterschiede gibt es nicht, aber Felsrücken und Senken wechseln sich in kurzen Abständen ab. Auf jeder Runde geht es ständig ein Stück hinauf und wieder hinunter.

Die Ostsee ist nah. Im Osten reicht das umgebende Reservat bis an die Bucht Åvaviken, und dort tauchen jedes Jahr Kegelrobben auf, die den Meerforellen nachstellen, wenn diese aus dem Bach Åvaån ins Meer ziehen.

Nationalpark und Reservat: zwei Zonen, zwei Regelwerke

Der Nationalpark umfasst 1.962 Hektar, davon 1.879 Hektar Land. Er gehört dem schwedischen Staat und wird von der Stiftelsen Tyrestaskogen verwaltet, die 1993 eigens dafür gegründet wurde; getragen wird sie vom Naturvårdsverket, der Provinzregierung, der Stadt Stockholm und den Gemeinden Haninge und Tyresö. Rund um den Park liegt das Naturreservat Tyresta mit weiteren 2.949 Hektar.

Für Besucher ist die Grenze wichtiger, als sie aussieht. Tyresta by mit Besucherzentrum, Café und Bushaltestelle liegt im Reservat. Sobald Sie in den Wald hineingehen, betreten Sie den Nationalpark, und dort gelten deutlich strengere Vorschriften.

Wie der Wald der Säge entging

1929 kaufte der Industrielle Torsten Kreuger sämtliche Anteile von Tyresta by. Er wollte aus dem Wald einen Jagdpark machen und 25.000 Kubikmeter Holz einschlagen lassen. Der zuständige Forstbeamte der Provinz, Erik Hedeman-Gade, hielt dagegen: Der Wald sei zu alt und zu wertvoll. Weil die Holzpreise ohnehin niedrig waren, unterblieb der Einschlag. Die Markierungen an den Stämmen, die damals fallen sollten, sind bis heute zu sehen.

1936 kaufte die Stadt Stockholm rund 1.400 Hektar für 350.000 Kronen und erklärte das Gebiet zum Erholungsraum, gedrängt vom Naturschutzbund Naturskyddsföreningen und dessen damaligem Vorsitzenden Sten Selander. In den 1970er Jahren standen Golfplätze, Hüttendörfer und Stromleitungstrassen zur Debatte, 1973 gründete sich dagegen die Gruppe Rädda Tyrestaskogen, „Rettet den Tyresta-Wald”. 1986 wurde das Naturreservat Tyresta-Åva mit 3.400 Hektar eingeweiht. Am 6. April 1993 folgte der Beschluss zum Nationalpark. Die ganze Chronik steht im Pflegeplan für Nationalpark und Reservat, herausgegeben vom Naturvårdsverket.

Das Brandgebiet von 1999

1999 brannten im Park 450 Hektar Wald. Sieben Tage dauerte es, bis die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle hatten. Heute ist die Brandfläche der eindrucksvollste Teil des Parks: silbrige Kiefernskelette über jungem Aufwuchs aus Kiefer, Birke und Espe, in feuchten Senken dicke Polster aus Widertonmoos.

Für die Forschung war das Feuer ein seltener Glücksfall. Rund 30 Arten, die stark von Waldbränden profitieren, wurden nachgewiesen, darunter der Prachtkäfer Melanophila acuminata. In den gesammelten Proben fanden sich außerdem 250 Insektenarten, die in Schweden bis dahin unbekannt waren. Eine neu beschriebene Gallmücke trägt seither den Namen des Parks: Tritozyga tyrestaensis. Der Brand gab auch den Archäologen eine Gelegenheit, das Gelände abzusuchen. Sie fanden mehr als 200 Fundplätze aus der Steinzeit, die 5.500 Jahre menschlicher Anwesenheit belegen.

Neu ist Feuer hier nicht. Fachleute schätzen, dass der Wald bis ins 17. Jahrhundert alle 30 bis 40 Jahre brannte; 1914 standen zwischen den Seen Årsjön, Långsjön und Bylsjön 150 Hektar in Flammen.

Am kürzesten ist der Weg zum Brandgebiet vom Osteingang Stensjödal. Ab Tyresta by brauchen Sie auf der Tyrestarundan rund 45 Minuten. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, denn abseits davon liegen umgestürzte Stämme kreuz und quer wie beim Mikado.

Dreizehn Wege, markiert nach Farbe und Punkten

Jeder Weg hat eine eigene Kennung aus Farbe und Punktzahl, der Lehrpfad Urskogsstigen etwa ist grün mit sechs Punkten. Die Längen stammen von Sveriges Nationalparker, der Plattform des Naturvårdsverket.

WegStartLängeMarkierungCharakter
Allemansråttans stigTyresta by, hinter dem naturum650 m-Kinderpfad zum Jedermannsrecht, fünf Stationen
TjäderstigenTyresta by, hinter dem Grillplatz am Café1,3 km-Kinderpfad, elf Stationen mit Lösungswort
UrskogsstigenTyresta by2 kmgrün, 6 Punktehügeliger Lehrpfad durch den Urwald
HällmarksstigenTyresta by2,5 kmrot-weißPfad statt Forstweg zum See Bylsjön, alte Kiefern
BylsjöpromenadenTyresta by5 kmrot, 1 PunktRunde um den Bylsjön ohne Wurzeln und Steine, rollstuhltauglich
FornborgsrundanStensjödal6 kmschwarz, 8 Punkteanspruchsvoll, steile Hänge, durch das Brandgebiet
StyvnäsrundanÅvaviken6 kmgelb, 2 Punktean der Ostseebucht zu einer Bootsmannskate aus dem 18. Jahrhundert
KustledenÅvaviken7 kmorange, 3 PunkteStreckenweg durch Kulturlandschaft bis Mörkdalen
StorskogsrundanBrakmaren8 kmweiß, 7 PunktePfade und Waldwege durch alten Wald und Ackerland
Sörmlandsleden, Etappe 3Tyresta by11 kmorange mit SStreckenweg bis Nyfors, vorbei an Bylsjön und Årsjön
PilgrimsledenPilgerzentrum bei der Kirche von Tyresö11,5 km-um den See Albysjön, sieben Meditationsplätze, außerhalb des Nationalparks
TyrestarundanTyresta by13 kmlila, 4 PunkteTagestour an mehreren Waldseen und am Brandgebiet vorbei
SjöledenAlby16 kmblau, 5 Punktequer durch das Gebiet bis Sandemar, ein bis zwei Tage

Für den ersten Besuch genügen Urskogsstigen und Bylsjöpromenaden hintereinander: sieben Kilometer, beide ab der Bushaltestelle, und Sie sehen den alten Wald, ohne die Rückfahrt aus dem Blick zu verlieren.

Für einen ganzen Tag ist die Tyrestarundan die beste Wahl. Mit 13 Kilometern ist sie die längste Runde ab Tyresta by, und sie führt am Brandgebiet von 1999 vorbei.

Für Trittsichere ist die Fornborgsrundan die interessanteste Runde, mit steilen Hängen, dem Brandgebiet auf beiden Seiten des Wassers und dem Blick von einer vorgeschichtlichen Burganlage auf den Stensjön. Sie beginnt allerdings in Stensjödal, und dorthin fährt kein Bus.

Mit Kindern funktioniert der Tjäderstigen am besten. Wer an elf Stationen alle Buchstaben einsammelt, bekommt für das Lösungswort im naturum ein Diplom. Für Kinderwagen sind weder Tjäderstigen noch Allemansråttans stig geeignet, wohl aber die Bylsjöpromenaden. Sie hieß früher Barnvagnsslingan, also Kinderwagenrunde, und ist rollstuhltauglich, beginnt aber mit einem steilen Anstieg.

Die Etappe 3 gehört zum Sörmlandsleden, der in einer Schleife von insgesamt 1.000 Kilometern durch die Provinz Södermanland führt. An beiden Enden der Etappe, in Tyresta by und in Nyfors, halten Busse. Wer lieber über Inseln wandert, findet die Etappen des Stockholm Archipelago Trail bei den Wanderrouten in den Schären.

Mit dem Bus nach Tyresta by

Ohne Auto erreichen Sie nur den Haupteingang in Tyresta by, und zwar mit dem SL-Bus 834. Die Linie pendelt zwischen Rudsjöterrassen in Haninge und Svartbäcken, nur einzelne Fahrten verlängern bis zur Haltestelle Tyresta by. Der Fahrplan ist auf die Pendeltåg-Züge aus Stockholm am Bahnhof Handen abgestimmt. Die Haltestelle heißt dort Haninge centrum und liegt wenige hundert Meter vom Bahnhof; bis Tyresta by ist der Bus knapp 20 Minuten unterwegs. Diese Fahrten gelten vom 17. August bis 12. Dezember 2026:

Bus 834Montag bis FreitagSamstag, Sonntag, Feiertag
Ankunft Tyresta by8.48, 10.02, 11.02, 12.01, 13.02, 14.02, 15.03, 15.50, 16.20, 17.50stündlich 9.31 bis 17.31
Abfahrt Tyresta by8.58, 9.58, 10.58, 11.58, 12.58, 13.57, 14.57, 15.57, 16.27stündlich 9.31 bis 17.31

Entscheidend ist die letzte Abfahrt: werktags um 16.27 Uhr, am Wochenende um 17.31 Uhr. Wer die 13 Kilometer der Tyrestarundan erst nach dem Mittagessen beginnt, sollte an einem Werktag nachrechnen.

Verpasst? Dann bleibt der Fußweg nach Svartbäcken, rund drei Kilometer auf einem Geh- und Radweg. Dort fahren die Busse deutlich öfter, darunter die Linien 807 und 809 direkt nach Gullmarsplan im Süden Stockholms. Die 809 fährt nur werktags, die 807 auch am Wochenende; bis Gullmarsplan brauchen sie zwischen knapp 30 und gut 40 Minuten. Andersherum funktioniert das genauso: mit der 807 nach Svartbäcken und das letzte Stück zu Fuß oder mit dem 834.

Mit dem Auto fahren Sie über die Straße 73, biegen auf die 260 Richtung Brandbergen ab und folgen den Schildern „nationalpark”. Der Parkplatz am Eingang ist gebührenpflichtig. Die übrigen Eingänge, Stensjödal im Osten sowie Brakmaren und Storängen im Norden, erreichen Sie laut Sveriges Nationalparker nur mit Auto oder Fahrrad. Nach Stensjödal führt die Straße Richtung Dalarö und dann rund zehn Kilometer die Åvavägen entlang. Wer den Ausflug mit dem alten Zollort verbinden will: Dalarö liegt an derselben Straße weiter südöstlich.

Was im Nationalpark verboten ist

Im Park gelten strengere Regeln als das schwedische Jedermannsrecht. Festgelegt sind sie in den Vorschriften NFS 2016:12 des Naturvårdsverket, in Kraft seit dem 1. März 2017:

  • Angeln ist im gesamten Nationalpark verboten, Boote und Kanus auf den Seen ebenfalls.
  • Hunde und andere Haustiere nur an der Leine.
  • Feuer und Grill nur an den ausgewiesenen Feuerstellen. Ein Campingkocher ist erlaubt.
  • Radfahren nur auf ausgewiesenen Wegen und Routen.
  • Zelten nur an ausgewiesenen Plätzen und dort höchstens eine Nacht, zwischen 18 und 10 Uhr. Am Lagerplatz Stensjödal sind bis zu drei Nächte in Folge erlaubt, in den Windschutzhütten höchstens eine.
  • Drohnen dürfen im Park weder starten noch landen und nicht tiefer als 300 Meter fliegen.
  • Keine Zweige abbrechen, keine lebenden oder toten Bäume beschädigen, keine Pflanzen, Moose und Flechten sammeln.

Erlaubt bleibt das Sammeln von Beeren und Speisepilzen. Wie viel mehr das Jedermannsrecht außerhalb solcher Schutzgebiete zulässt, steht im Beitrag über das Jedermannsrecht.

Übernachten: Zelt, Windschutz oder Hütte

Am einfachsten ist die Zeltwiese in Tyresta by mit WC und Waschbecken im Freien; dort dürfen Sie bis zu drei Tage bleiben. Im Park selbst stehen Windschutzhütten an den Seen Årsjön, Långsjön und Lanan. Sie sind das ganze Jahr über gefragt, rechnen Sie also damit, die Hütte zu teilen. Gruppen ab zehn Personen buchen kostenlos die Zeltwiese bei Stensjödal mit Trockentoilette, Trinkwasser und Feuerstelle.

An den Feuerstellen an den Seen liegt Brennholz, das die Parkverwaltung hinausfährt. Dafür wird eine Gebühr fällig, zu bezahlen per Swish oder im naturum.

Wer ein Dach über dem Kopf will, hat drei feste Unterkünfte zur Auswahl. Lillgården ist ein Haus mit vier Betten rund 500 Meter von Tyresta by, ganzjährig für höchstens eine Woche zu mieten, Hunde sind willkommen. Janssongården mitten im Ort hat drei Schlafzimmer. Die Mjölnarbostaden am Eingang Stensjödal bietet 30 Betten, aber weder Strom noch fließendes Wasser, und ist vom 15. April bis 31. Oktober zu haben; Gruppen zahlen ab 3.848 Kronen pro Nacht. Gebucht wird bei der Stiftung oder über Airbnb, Details auf der Übernachtungsseite des Parks.

naturum, Café und Hofladen in Tyresta by

Tyresta by geht auf das 18. Jahrhundert zurück, die meisten Gebäude stehen noch an ihrem ursprünglichen Platz. Zwischen roten Höfen und Holzzäunen weiden Schafe und Kühe des Hofes Tyresta gård, der seit 2013 als Schaubauernhof betrieben wird. Gräber aus der Eisenzeit erinnern an die ersten sesshaften Bewohner.

Das naturum Nationalparkernas hus stellt alle Nationalparks Schwedens vor. Das Gebäude ist als Landkarte des Landes angelegt, die Ausstellung führt von Süd nach Nord, und der Eintritt ist frei. 2015 kamen rund 77.000 Besucher. Die Öffnungszeiten nach Angaben des naturum, Stand Oktober 2026:

ZeitraumGeöffnet
Januar bis MärzMittwoch bis Freitag, 10 bis 15 Uhr
April bis JuniDienstag bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr
Juli bis 16. Augusttäglich, 10 bis 16 Uhr
16. August bis OktoberDienstag bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr
Herbstferien, Woche 44 (2026: 26. Oktober bis 1. November)täglich, 10 bis 16 Uhr
Weihnachtsferientäglich, 10 bis 15 Uhr
Osterferien, Woche 15täglich, 10 bis 16 Uhr, Karfreitag geschlossen

Einen Lebensmittelladen gibt es im Ort nicht. Das Café in der Dahlgrensgården hat fast jeden Tag im Jahr geöffnet und serviert einfache Gerichte und Fika, auch vegetarisch. Der Hofladen verkauft Kaffee, Getränke und Würste aus dem Fleisch des eigenen Hofes, die Sie draußen am Grill selbst braten; geöffnet freitags von 11 bis 14.30 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 15.30 Uhr. Wer eigenen Proviant dabei hat, setzt sich in eine der beiden Rasthütten neben dem Café, in eine davon dürfen Hunde mit.

Trinkwasser gibt es in Tyresta by und an Pumpen in Stensjödal, Fridhem, Spirudden, Styvnäset und Åvaviken. Vom Wasser aus den Seen rät die Verwaltung ab.

Wann Tyresta die bessere Wahl ist

Ein Ersatz für die Bootsfahrt in den Schärengarten ist Tyresta nicht. In einem Punkt ist der Park den Inseln aber voraus: Er hängt an keinem Bootsfahrplan. Wer im Herbst oder Winter in die Schären will, muss sich nach den Abfahrten von Waxholmsbolaget richten. Der Bus 834 fährt dagegen auch im November jedes Wochenende stündlich bis an den Waldrand, und gezeltet wird an den Seen das ganze Jahr.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Die Wege im Nationalpark werden im Winter weder geräumt noch gestreut. Und das naturum hat von Januar bis März nur mittwochs bis freitags geöffnet.

Die beiden Nationalparks im Schärengarten selbst, Ängsö und Nämdöskärgården, erreichen Sie nur übers Wasser. Für einen Naturtag ohne Bootsfahrplan ist Tyresta die einfachere Wahl, und für einen Tag in den Schären ohne Bootsfahrt gibt es das Naturreservat Björnö mit Felsküste und Badestrand.

Häufige Fragen zum Tyresta-Nationalpark

Wie komme ich ohne Auto zum Tyresta-Nationalpark?

Mit dem Pendeltåg nach Handen und von dort mit dem SL-Bus 834 bis zur Haltestelle Tyresta by. Nur einzelne Fahrten fahren bis dorthin, am Wochenende stündlich zwischen 9.31 und 17.31 Uhr. Alternativ mit Bus 807 oder 809 ab Gullmarsplan nach Svartbäcken und die letzten drei Kilometer zu Fuß.

Welche Wanderwege gibt es im Tyresta-Nationalpark?

Dreizehn markierte Wege und Lehrpfade zwischen 650 Metern und 16 Kilometern. Ab Tyresta by starten unter anderem der Urskogsstigen (2 km), die Bylsjöpromenaden (5 km) und die Tyrestarundan (13 km). Die anspruchsvolle Fornborgsrundan (6 km) beginnt im Osten in Stensjödal.

Darf man im Tyresta-Nationalpark zelten?

Ja, aber nur an den ausgewiesenen Plätzen bei Feuerstellen und Windschutzhütten und dort für eine Nacht. Am Lagerplatz Stensjödal sind bis zu drei Nächte erlaubt, auf der Zeltwiese in Tyresta by bis zu drei Tage.

Sind Hunde im Tyresta-Nationalpark erlaubt?

Ja, an der Leine. Eine der beiden Rasthütten in Tyresta by und das Ferienhaus Lillgården nehmen Hunde auf.

Darf man in Tyresta angeln?

Nein. Im Nationalpark ist Angeln verboten, ebenso Boote und Kanus auf den Seen.

Kostet der Besuch Eintritt?

Das naturum ist kostenlos. Gebühren fallen für den Parkplatz am Haupteingang, für Brennholz an den Feuerstellen und für die Hütten an.

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